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Die Entstehungsgeschichte des „Hauses an der Verdistraße“ Projektplanung Im Jahr 2001 war die Basis geschaffen worden für eine Einrichtung der Behindertenhilfe, die auf die speziellen Bedarfslagen wohnungsloser älterer Menschen ausgerichtet ist. Ein Mietvertrag zwischen dem Eigentümer und unserem Verein war abgeschlossen worden, und der Stadtrat der Landeshauptstadt München hatte für diesen Mietvertrag eine Eintrittsbürgschaft beschlossen. Der Bauantrag für die Errichtung des Hauses an der Verdistraße war bei der Lokalbaukommission gestellt worden. Die Bezirksarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Träger in Oberbayern hatte bereits in ihrer Sitzung am 22. November 1999 den dringenden Bedarf für die geplante Einrichtung gesehen und ihrer Realisierung zugestimmt. Das Jahr 2001 war außerdem von Turbulenzen rund um die geplante Einrichtung geprägt. Das Projekt war in etlichen Versammlungen in München-Obermenzing auf große Ablehnung gestoßen. Die Ängste der Bevölkerung vor Wohnungslosen und die Vorbehalte gegenüber diesen Menschen waren sehr groß. Dennoch kamen wir im Jahr 2002 bei der weiteren Planung des Projektes gut voran: Am 21. Februar 2002 votierte der Sozialhilfeausschuss des Münchner Stadtrates einstimmig für das Bauvorhaben. Am 22. Mai 2002 nahm der Seniorenbeirat der Landeshauptstadt auf seiner Plenumssitzung meinen Sachstandsbericht zur geplanten Einrichtung zustimmend zur Kenntnis. Am 12. Juni 2002 wurde nach vielen Detailverhandlungen von der Lokalbaukommission die Baugenehmigung für das „Projekt Verdistraße“ erteilt. Es gab in der Folge keine Einsprüche gegen die Baugenehmigung. Projektrealisierung Ein Jahr später – nach weiteren Einzelplanungen und mannigfaltigen Ausschreibungsverfahren – war es am 6. Juni 2003 endlich so weit: Der erste Spatenstich konnte auf dem Grundstück Verdistraße 45 stattfinden! Er wurde vollzogen von Frau Brigitte Meier (Stadträtin), Herrn Gernot Mußmächer (Bezirk Oberbayern), Herrn Siegfried Benker (Stadtrat), Herrn Manfred Frauenknecht (Bevollmächtigter des Eigentümers und Bauherr) und Herrn Dieter Bamberg (Wohnhilfe e.V.). Anschließend fand eine kleine Feier statt, an der Freunde und Förderer, die Fachöffentlichkeit und Nachbarn sowie Vertreter der Presse teilnahmen. Insgesamt konnten wir an diesem Tag ca. 100 Gäste begrüßen. Im August wurden die Aushubarbeiten in Angriff genommen, und im Oktober 2003 begann die vom Bauherrn mit der Realisierung des Bauvorhabens beauftragte Baufirma mit den Rohbauarbeiten. Am 06. Mai 2004 konnten wir dann das Richtfest feiern. Der anschließende Innenausbau wurde zügig vorgenommen, und am 29. September 2004 wurde unserem Verein das „Haus an der Verdistraße“ vom Bauherrn übergeben. Am 8. November 2004 konnten wir die ersten Bewohner in unser „Haus an der Verdistraße“ aufnehmen. Wenig später waren alle Wohnheimplätze belegt, und 58 Menschen hatten ein neues Zuhause gefunden. Die Entstehungsgeschichte des Wohnprojektes ARO 66 Anfang des Jahres 2003 hatten wir intensiv an einem Konzept für eine stationäre Einrichtung gearbeitet, in der wohnungslose Menschen mit massiven psychischen Störungen und/oder einer Alkoholsuchtproblematik einen Platz finden sollten, an dem sie zur Ruhe kommen können und wo sie die für sie notwendige Unterstützung erhalten. Am 28. Mai 2003 gab die Arbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe ein positives Votum zum geplanten Wohnprojekt unseres Vereines ab und schon wenige Tage später, am 3. Juni 2003, informierte uns das Amt für Wohnen und Migration der Landeshauptstadt München darüber, dass in der Albert-Roßhaupter-Straße ein Grundstück, das einer Baufirma gehöre, zur Verfügung stehe. Dort könnten wir evtl. unser Wohnprojekt realisieren. Nachdem wir uns mit der Baufirma Riebel verständigt hatten, präzisierten wir im Folgenden gemeinsam mit dem Bezirk Oberbayern die Leistungsbeschreibung und das Konzept für die geplante Einrichtung. Am 9. Juli 2003 gab dann das Amt für Wohnen und Migration ein positives Votum zum geplanten Wohnprojekt ab. Kurz darauf stimmten die weiteren, mit dem Projekt befassten Gremien, diesem ebenfalls zu. Anschließend planten wir gemeinsam mit dem Sozialreferat, dem Kommunalreferat und dem Eigentümer das weitere Vorgehen und bereits am 11. Aug. 2003 legte das Bewertungsamt des Kommunalreferates der Landeshauptstadt das Bewertungsgutachten zum „Wohnprojekt ARO 66“ vor, in dem die Miete für dieses Projekt festgelegt wurde. Im September 2003 einigten wir uns mit dem Eigentümer unter Beteiligung desSozialreferates und des Kommunalreferates auf einen Mietvertrag, für den die Landeshauptstadt München – überzeugt von der Notwendigkeit des Wohnprojektes – eine Mieteintrittsbürgschaft übernahm. Am 25. Sept. 2003 bestätigte die Bezirksarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Träger in Oberbayern den Bedarf für die von uns geplante Einrichtung und am 20. November beschloss die Stadtratsvollversammlung der Landeshauptstadt München die Eintrittsbürgschaft für den Mietvertrag. Nach Genehmigung des Bauantrages fand am 24. März 2004 die feierliche Grundsteinlegung für das Wohnprojekt statt und schon am 24. August 2004 nach zügiger Erstellung des Rohbaus das Richtfest. Am 17. Januar 2005 war es nach Fertigstellung des Innenausbaus dann so weit: Die ersten Bewohner konnten in das Haus an der Albert-Roßhaupter-Str. 66 einziehen!
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