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Neuigkeiten

Zum 23. April 2009 ist unser neuer Flyer erschienen

hier können Sie die Datei herunterladen:

 

Außenwohngruppe für Junge Erwachsene eröffnet.

Die Jugendpension hat seit Anfang Februar 2009 in der Alemannenstraße am Tierpark eine „Außenwohngruppe für junge Erwachsene“ eröffnet. In dieser Wohngruppe ist Platz für 8 junge Erwachsene

 

Unternehmen "Waldlust"

erschienen im Münchner Merkur am 13. Februar 2009

Ebersberg - Holzhacken ist anstrengend. Das merken die Jugendlichen schnell. Vor allen Dingen deswegen, weil sie sonst häufig nur lustlos abhängen. Wenn ihnen die Schufterei trotzdem ein bisschen Spaß macht, ist schon viel gewonnen.

„Sollten Sie den Klang von Motorsägen beim Waldspaziergang gehört haben, könnten Sie Zeuge eines bisher einmaligen Projektes geworden sein“, sagt der Sozialpädagoge Florian Robida. „Er ist derjenige, der mit den Jugendlichen im Ebersberger Forst unterwegs ist“, berichtet Helmut Berger, der Geschäftsführer der „Wohnhilfe“, eines Vereins für betreutes Wohnen. Sogar einen Motorsägenführerschein hat Robida eigens für das „Unternehmen Waldlust“ machen müssen.

Das Holzprojekt wurde im vergangenen Oktober gestartet. Derzeit schlagen arbeitslose Jugendliche zwei bis dreimal wöchentlich in den Forstrevieren Ingelsberg im Landkreis Ebersberg und Hofolding Holz ein und arbeiten die Stämme als Brennholz auf.

„Unsere große Aufgabe dabei ist es, die Jugendlichen zu motivieren. Sie sollen sehen, dass man mit seiner Hände Arbeit etwas machen kann“, berichtet Berger. Nicht immer ganz einfach. Oft haben die Betreuten schlicht keine Lust, sich bei dem Wetter draußen zu plagen.

Hintergrund der Aktion ist, dass es sich bei den Teilnehmern um Jugendliche und junge Erwachsene handelt, die aus Familien mit vielfältigen Problemlagen kommen. Sie haben keine Ausbildung, keinen Arbeitsplatz und oftmals keine Perspektive. „Häufig haben sie bereits resigniert“, weiß Berger aus seiner Erfahrung. Auch Jugendliche aus dem Landkreis Ebersberg haben das Projekt Wohnhilfe schon durchlaufen. „Uns gibt es jetzt seit 13 Jahren. In dieser Zeit haben wir 3000 junge Menschen betreut“, rechnet der Geschäftsführer der Wohnhilfe kurz nach.

„Wir sind die einzigen, die alle aufnehmen – ohne eine einzige Bedingung“, berichtet Ludwig Lugmeier von der Wohnhilfe über die Jugendschutzstelle. Bis zu drei Monate können die Jugendlichen hier unterkommen. Oftmals werden sie von der Polizei oder vom Jugendamt gebracht.

In dem Projekt werden Arbeitnehmertugenden wie Pünktlichkeit, Disziplin, Zuverlässigkeit, wirtschaftliches Denken und selbständiges, geplantes Arbeiten vermittelt. Im Holzprojekt arbeiten Jugendliche, die sonst zu gar nichts Lust haben, gegen Aufbesserung ihre Taschengeldes unter der Anleitung ausgebildeter Frachkräfte von den Revierbeamten gekennzeichnetes Holz auf. „Das Besondere an diesem Projekt ist auch, dass die öffentlichen Kassen fast nicht belastet werden, da das Taschengeld der Arbeiter über den Verkaufserlös des Brennholzes finanziert werden kann und nur die Arbeitskraft der Betreuer öffentlich gefördert werden muss“, sagt Robida.

 

Vorstellung "Holzprojekt"

Am 09.02.2009 stellte Herr Florian Robida das Holzprojekt beim Treffen des "Rotary Club Munich" im Hotel "Hilton" vor